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Verbot von US-Sonargeräten bleibt in Kraft
Der Antrag der US Regierung auf Aufhebung des Urteils über die Beschränkung des Einsatzes von nieder frequenten, militärischen Sonargeräten in Friedenszeiten, die hohe Lärmpegel im Meer erzeugen, wurde vom Berufungsgericht abgelehnt.
 Eine Vereinigung von Schutzorganisationen reichte im Jahr 2002 Klage gegen den Einsatz des neuen Sonarsystems der US Navy in über 75 % der Weltmeere ein und lieferte den wissenschaftlichen Beweis, dass Sonar eine Bedrohung für den gesamten Bestand der Wale, Delfine und anderer Meerestiere darstellt.
Das daraufhin gefällte Gerichtsurteil schränkt die Nutzung von Sonargeräten während Friedenszeiten ein und schützt folglich weltweit die Meeresbewohner vor potentiell lebensbedrohendem Lärm.
Nieder frequentes Sonar spürt U-Boote mittels Schallwellen aus einer großen Distanz auf. Eigene Studien der Navy belegen, dass dieses Sonarsystem derart starken Lärm verursacht, dass der Schall mehr als 300 Meilen entfernt noch wahrgenommen werden. Wissenschaftler bestätigen, dass Geräusche eines einzigen nieder frequenten Sonarsystems unter bestimmten Bedingungen über ganze Ozeane hinweg noch geortet werden können.
Im Jahr 2003 befand der Bundesgerichtshof, dass die Erlaubnis des Einsatzes von Sonargeräten gegen zahlreiche Bundesgesetze verstoße, so beispielsweise gegen das Gesetz zum Schutz von Meeressäugern, das Gesetz für bedrohte Tierarten, das Nationale Umweltgesetz oder das Verwaltungsverfahrensgesetz.
Trotz der vertraglichen Regelung in einer einstweiligen Verfügung über den Einsatz von Sonar ficht die Bush-Regierung fortlaufend die gerichtliche Entscheidung an. Mit der Abweisung des Einspruchs bleibt der durch die Vereinbarung erlangte Schutz in Kraft und die US Navy muss gemäß den Bedingungen von 2003 ihre Tests und Probeläufe an dem neuen Sonarsystem auf begrenzte Gebiete im westlichen Nordpazifik beschränken und an weiteren Maßnahmen festhalten, welche die Meere und ihre Bewohner schützen.
Nicolas Entrup von der WDCS sagt: „Das ist ein großer Schritt, wenn auch nur ein Erster, um Wale und Delfine vor Lärm zu schützen.“
Quelle: NRDC
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