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Erneut sind Wale vom Einsatz militärischer Sonaranlagen bedroht
 Alle
zwei Jahre findet im Pazifik im Juni und Juli eine große militärische
Übung statt (Rimpac). In diesem Jahr werden sich 40 Schiffe,
6 U-Boote, 160 Flugzeugen und fast 19 000 Soldaten aus den Ländern
USA, Australien, Kanada, Chile, Peru, Japan, Südkorea und England
in den Gewässern um Hawaii aufhalten.
Während
des letzten Manövers strandeten zeitgleich am 3. Juli 2004
ca. 150-200 Breitschnabeldelfine (Peponocephala electra) im Flachwasser
der Hanalei Bucht, auf Hawaii. Die größte Strandungen,
die jemals bei dieser Tierart beobachtet wurde. Glücklicherweise
konnten damals alle bis auf ein Tier gerettet werden. In einer wissenschaftlichen
Untersuchung der NOAA kommen die Experten zu dem Schluss, dass es
keine bekannte natürliche Ursache für diese Strandungen
gegeben hat, und dass das zeitgleich durchgeführte militärischer
Manöver für die Strandungen verantwortlich sein kann.
Wissenschaftler
und Umweltschützer befürchten nun, dass es auch in diesem
Jahr zu einer oder sogar mehreren Massenstrandungen kommen kann.
Ursache für diese Strandungen ist der Einsatz von leistungsstarken
Sonargeräten. Diese sind so laut, dass sie in der Vergangenheit
schon oft zum Tode von Walen und Delfinen geführt haben.
Wissenschaftlicher
Bericht zur Strandungen auf Hawaii 2004
Zusammenfassung
der Wirkung von militärischen Manövern auf Wale und Delfine
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