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Gesang der Wale dient der Paarung
Ein
amerikanisches und australisches Forscherteam hat mehr als tausend
Stunden Gesänge von Buckelwalen analysiert und kommt zum Schluss,
dass die bisherigen Theorien über Sinn und Zweck der «Lieder»
zu kurz greifen.
Nach
der üblichen Theorie wird davon ausgegangen, dass die Wale
mit ihren bis zu 23 Stunden dauernden Gesängen Rivalen in Schach
halten wollen. Wie Joshua Smith von der australischen University
of Queensland erklärt, dürften sie jedoch primär
die Funktion der Liebeswerbung haben, das heißt, direkt an
die Weibchen gerichtet sein.
Seit
2002 haben die WissenschaftlerInnen mehr als 1000 Stunden Walgesänge
aufgenommen. Diese sind als Daten von 400 GB gespeichert, dies entspricht
ungefähr der Hardware von fünf Computern.
Beobachtungen
ergaben, dass die singenden Buckelwale die Nähe der Weibchen
suchten und ihre Gesänge in unmittelbarer Umgebung zu diesen
anstimmten. Dass die Lieder zur Markierung eines Reviers dienten,
könne hingegen eindeutig ausgeschlossen werden.
Quelle:
UQ News Online, Codex flores
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